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	<title>Salsa tanzen</title>
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	<description>...rund um den Salsa Tanzunterricht</description>
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		<title>Eine Frage des (Salsa)Tanzstiles&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 11:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanzstile]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Body Lead]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Body Style]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Body Turns]]></category>
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		<category><![CDATA[kubanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, welchen Salsa Tanzstil soll ich denn lernen? Womit fängt man am besten an? Diese Fragen sind für einge Menschen von großer Bedeutung, denn sie möchten sich gerne orientieren und sind unsicher, wie sie starten sollen. Wäre es nicht einfacher, Salsa wäre eben nur &#8220;Salsa&#8221; und man müsste nicht noch über Tanzstile diskutieren? Manche Tanzlehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, welchen Salsa Tanzstil soll ich denn lernen? Womit fängt man am besten an?</strong> Diese Fragen sind für einge Menschen von großer Bedeutung, denn sie möchten sich gerne orientieren und sind unsicher, wie sie starten sollen. Wäre es nicht einfacher, Salsa wäre eben nur &#8220;Salsa&#8221; und man müsste nicht noch über Tanzstile diskutieren?  Manche Tanzlehrer blenden diese Frage am Anfang einfach aus. Sie unterrichten Grundschritte, einfache Drehungen und versuchen die Schüler taktsicher zu machen. Viele wissen am Anfang gar nicht, dass es unterschiedliche Stile gibt. Somit erübrigt sich zunächst eine Diskussion. Doch was, wenn dann mal die Frage nach dem Stil kommt?  Nun, wie sagt man so schön? &#8220;Schlafende Hunde soll man nicht wecken&#8221;. Und ein wenig Wahrheit steckt da sicher dahinter. Denn geht es doch am Anfang erstmal darum, überhaupt &#8220;reinzukommen&#8221;. Schwierig genug ist es doch mit den Schritten und dem oft schwer zu hörenden (und zu fühlenden) Takt klar zu kommen. Wieso sollte man sich da schon mit Stilfragen herumplagen?<span id="more-35"></span></p>
<h3>Kubanischer Tanzstil</h3>
<p>Für einige ist das DER eigentliche Tanzstil, den man zu Salsa tanzen sollte. Man ist der Meinung, dass Salsa ja aus Kuba stamme und man somit absolut richtig liegen würde. Leider stimmt das nicht ganz, denn zu Musikstücken, die (auch) heutzutage so auf Salsa Parties und Events (auf der ganzen Welt) gespielt werden, wird in ganz Lateinamerika, Mittelamerika, bestimmten Regionen und Städten Nordamerikas und schließlich den anderen Kontinenten (meist durch Export und Emigranten) getanzt. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es nicht ein einziges Land ist, dass Salsa seinen Stempel aufgedrückt hat. Hierzu möchte ich an der Stelle nicht weiter ausführen und nur ein Link anbieten, wo man sich über die Geschichte des Salsatanzes und der Musik informieren kann: <a title="Salsa Tanz auf Wikipedia" rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salsa_%28Tanz%29">Wikipedia</a></p>
<p>Doch zurück zum kubanischen Tanzstil: Er ist gekennzeichnet durch geschmeidige Körperbewegungen, viel Akzentuierungen und Variationen in den Schritten. Oft wird mit einem teilbelasteten Zwischenschritt (Tepp oder Step) getanzt, der dem Ganzen einen unheimlichen Drive geben kann. Das Tanzpaar ist wie ein Zweiplanetensystem, das kontinuierlich um einander dreht und jeder wiederum in sich selber. Hier ein Tanzvideo von einem <strong>Meister der kubanischen Salsa→ Yanek Revilla</strong>:</p>
<p><code> </code> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3bxECwE7FSI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/3bxECwE7FSI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> Führwahr eine Show, die aber deutlich das Feuer und die Bewegungsvielfalt dieses Tanzstiles demonstriert. Um dort hinzukommen bedarf es vieler Jahre des Übens und selbst dann fällt es oft nicht-Kubanern schwer, die Leichtigkeit und den Abwechslungsreichtum an Bewegungen zu vertanzen.  Es soll Euch nicht abhalten, auch in die kubanische Salsa einzusteigen, doch diese Stilrichtung ist schon eine der bedeutenden unter den Großen (darauf komme ich später) und international auf allen Festivals vertreten.</p>
<p><strong>Ist kubanischer Tanzstil leicht zu erlernen? </strong>Da dieser Tanzstil recht ursprünglich ist und primär nicht hohe Ansprüche an bestimmte Körperhaltungen stellt, fällt es z.B. meinen Schülern meist leichter, in ein abwechslungsreiches Figurenrepertoire einzusteigen. Beginnend beim Grundschritt Mambo oder den sogenannten Rückschritten, wird schon gleich losgelegt und das Tanzpaar dreht sich dabei leicht im Kreis. Die Orientierung wechselt dadurch und es erscheint einem nicht so stereotyp, als wenn man am Platz bliebe und ständig nur einen <acronym title="Der Grundschritte wird vorwärts/rückwärts getanzt. Meist mit dem linken Fuss nach vorne auf '1' und mit dem rechten zurück auf '5' .">Mambogrundschritt</acronym> tanzt. Schon bald geht es mit <acronym title="Dieser Begriff ist nicht ganz einheitlich. Oft wird auch 'Enchufla' oder 'Enchunfla' dazu gesagt.">Enchufes</acronym> weiter und diese werden dann abwechselnd getanzt, so dass der Eindruck einer &#8220;Windmühle&#8221; entsteht. Alle Tanzelemente hier aufzuführen würde zu weit führen. Es sei nur soviel gesagt, das Schritte und Figurenpotential des kubanischen Tanzstils sind unendlich.  Da man an keine feste Richtung gebunden ist, fällt es dem Anfänger meist leichter und er ist nicht frustriert, wenn er bei einer Figur nicht &#8220;richtig herauskommt&#8221; (so wie beim Linestyle, siehe unten). Es hängt jedoch auch sehr stark von den persönlichen Fähigkeiten des Tänzers ab. Lernt man schnell, so hat man das &#8220;System&#8221; schnell durchschaut und es fällt leicht in großen Sprüngen weiteres zu lernen. Ist man aber etwas langsamer, so ist der kubanische Tanzstil sicher einge gute Wahl.  <strong></strong></p>
<p><strong>Muss man kubanisch mit Tepp oder ohne tanzen?</strong> Selbst die Kubaner machen es nicht einheitlich. Die eingen können ohne den Tepp nicht leben, andere machen ihn, wann sie es für gut erachten. Eine klare Regel gibt es da nicht. Doch wer mag schon mit zu vielen Regeln tanzen, hält es einem hin und wieder doch vom freien und unbeschwerten Tanzen ab.</p>
<p><strong>Muss man &#8220;kubanisch&#8221; immer auf kubanischer Musik tanzen ?</strong> Sicher gibt es eine Unmenge an kubanischer Musik, die einen geradezu dazu &#8220;zwingen&#8221; kubanisch darauf zu tanzen. Doch auch viele Musikstücke aus Venezuela, Mexiko, Peru&#8230; verleiten oder bessert gesagt, ermöglichen es einem, seinen Tanzstil anzuwenden. Doch so manches &#8220;Old School&#8221; Salsa Stück aus New York ist vielleicht doch nicht dazu angeraten, darauf kubanisch zu tanzen. Letztlich ist es eine Geschmackssache des/der Tänzer.</p>
<h3>Tanzen auf der Linie &#8211; New York Style, Los Angeles Style, Puerto Rican Style</h3>
<p>Nun kommen wir zu einem Tanzstil, um den es viel Verwirrung auf der Welt gibt. Gerade bei Anfängern ist die Konfusion sehr gross. Oft wird da nur von New York Style (N.Y. Style) gesprochen, obwohl auf dem 1. Taktschlag begonnen wird. Klassisch wird N.Y. Style &#8220;on2&#8243; getanzt, das heisst, die Tänzer setzen ihren ersten Schritt auf dem 2. <acronym title="Salsamusik läuft im 4/4-Takt. Ein Takt besteht aus 4 Schlägen (Vierteln). Normalerweise werden immer zwei Takte getanzt (8 Schläge), bevor mit einem neuen Element begonnen wird.">Viertelschlag</acronym> des ersten Taktes. Hingegen wird beim Los Angeles Style (L.A. Style) auf der &#8220;1&#8243; begonnen. Schließlich wird noch unterschieden in den Palladium Style und dem Eddie Torres Style &#8220;on2&#8243;.</p>
<p>Letztlich allen gemein ist, dass die Tänzer auf einer mehr oder weniger <strong>festgelegten Linie</strong> ihre Figuren tanzen. Zentrales Element ist der &#8220;Cross Body Lead&#8221;, der im kubanischen Style aber seine Entsprechung finde: &#8220;Dile que no&#8221;.  Im Cross Body Lead können dann als Steigerung gelaufene Rechts- und Linksdrehungen von der Frau getanzt werden, die dann schlechthin als &#8220;Cross Body Turns&#8221; bezeichnet werden. Die Copa, oder auch Peek-a-Boo genannt, ist ein Element, dass einst aus dem Hustle stammte, und den Cross Body Style (so wird er auch von vielen genannt) um weitere Figurenkombinationen bereicherte. Tanzelemente aus dem Cha Cha Cha, der Rumba und anderen &#8211; heutzutage wird Hip Hop, Jazz Dance und mehr eingebaut &#8211; sind im Cross Body Style reich vertreten und erschweren es auch dem ungeübten Zuschauer, klare Abrenzungen vornehmen zu können.  Eins ist jedoch offensichtlich &#8211; das Tanzpaar behält seine einmal gewählte Tanzrichtung bei und versucht entlang dieser, auf der Musik seine Figuren und Improvisatonen zu tanzen.</p>
<p>Und somit kommen wir noch zu einem wichtigen Teil des Cross Body Style, den <acronym title="To shine=glänzen, leuchten, schimmern... Kleine Elemente wie Cross Steps, Suzie q und viele mehr.">Shines</acronym>. Diese sind kleine<strong> Footwork Elemente</strong>, die von Mann und Frau gleichermaßen getanzt werden können. Entweder bietet der Herr der Dame einen Rahmen (meist hält er beide ihrer Hände fest), oder beide Tanzpartner sind frei (ohne Tanzhaltung). Je nach Lust und Laune, werden dann quasi kleine Choreographien getanzt. Zuweilen schaut es tatsächlich wie eine Show aus (besonders bei Anfängern), doch je geübter die Tänzer sind und länger beim Salsa dabei, um so natürlicher sehen diese &#8220;Spielchen&#8221; auch aus und für den Zuschauer am Tanflächenrand bietet sich ein beobachtungswertes Szenario.</p>
<p>Hier ein Beispiel für eine einfache Kombianation im Cross Body Style:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uIkv7PMl798&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/uIkv7PMl798&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Weitere Videos gibt es auf meiner <a title="Salsa Tanzvideos" href="http://www.christiandomingo.de/salsa-videos-f-anfaenger.html">Salsa Tanzlehrer Seite</a>.</p>
<p>Bei dieser Figur wurde bei der Erstellung des Videos nicht viel Wert auf Ausdruck und Virtuosität gelegt, sondern die Schritte und Führung sollten klar und deutlich erkennbar sein. Zu beobachten ist die klare Orientierung des Tanzpaares parallel zur rückwärtigen Wand. An den Endpunkten wird bzw. werden Einfach bzw. Mehrfachdrehungen getanzt. Sowohl Mann als auch Frau sind dabei aktiv. Weiterhin können an den Endpunkten Copas, Checks und Stops getanzt werden &#8211; die Elementvielfalt ist auch hier quasi unermesslich.</p>
<p>Je nachdem, wie sehr der führende Tanzpartner (es gibt nicht nur &#8220;gegen&#8221;geschlechtliche Tanzpaare auf der Welt) auch Drehungen und Verzierungen tanzen mag, so kommt es zur totalen Konzentration auf den geführten Partner, der viele Drehungen und Elemente tanzt und der führende eher als &#8220;graue Eminenz&#8221; im Hintergrund fungiert und &#8220;nur&#8221; führt. Die Spielweite ist hier wie bei allem menschlichen Verhalten sehr weit. Zuweilen kommt es auch zur Selbstdarstellung des Führenden (auch im kubanischen Style durchaus zu sehen) und der Partner ist nur &#8220;Statist&#8221;. Egal&#8230;viele Rollen sind, wie eben gesagt, vorstellbar.</p>
<p><strong>Ist der Line Style &#8211; Cross Body Style &#8211; leicht zu erlernen?</strong> Der Mambogrundschritt ist sicher ebenso leicht zu erlernen wie beim kubanischen Tanzstil und ebenso die einfache Rechtsdrehung (meist als Unterarmrechtsdrehung ausgeführt). Der Cross Body lead ist auch nicht sonderlich schwer, doch bei den Cross Body Turns und der Copa fängt der tänzerishe Anspruch an zu wachsen. Hier tun sich Anfänger meist doch noch recht schwer anstellen und Frustration ist vorprogrammiert. Was jedoch oftmals hilft, ist die klare Orientierung im Raum. Einmal die Linie auf der Tanzfläche ausgewählt, weiss man immer, wo man sich befindet.</p>
<p>Mehrfachdrehungen am Platz sind auch nicht leicht und erfordern eine gute Technik. Und je schneller die Tanzmusik ist, um so mehr wird der/die Tänzer/in gefordert.</p>
<p><strong>Kann man Cross Body Style auch auf kubanischer Musik tanzen?</strong> Warum nicht? Die Frage ist nur, ob es sich dabei um ein sehr akzentuiertes und vielleicht &#8220;hartes&#8221; Lied handelt. Der Cross Body Style, besonders wenn er <acronym title="Normalerweise wird die 1, also der erste Taktschlag in der Musik betont. Im Salsa hört man dies bei der Campana {Kuhglocke}, die auf 1,3,5 und 7 von zwei Takten schlägt. Setzt man seine Schritte dazwischen, so ist man off-beat und unbetont.">off-beat</acronym> &#8211; on2 &#8211; getanzt wird, mag es doch gleichmäßiger. Zuweilen ist im Kubanischen auch die Taktgeschwindigkeit (allgemein meist 160 bis 240 Viertel pro Minute) erhöht und die Tanzpaare wirken gehetzt und unkontrolliert. Auch wenn es mittlerweile viele Showtanzpaare gibt, die sich extra schnelle Stücke aussuchen, so bleibt beim Beobachter offen, ob ihm das dann auch gefällt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es gibt im Salsa viele Tanzstile und alle haben ihre Eigenarten und sind mehr oder minder leicht zu erlernen. Jeder Tänzer muss für sich selber schauen, was ihm gefällt. Oft sind es Beobachtungen auf Tanzparties oder Videos bei Videoplattformen wie <a title="Salsa Tanzvideos bei YouTube" rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/results?search_query=salsa&amp;aq=f">YouTube</a>, die darüber entscheiden, zu welchem Style man sich mehr hingezogen fühlt. Ein Kubaurlaub ist bei vielen auch ausschlaggebend für die Wahl des Salsa Tanzstiles.</p>
<p>Meine persönliche Einschätzung und Erfahrung ist jedoch, dass man mit dem kubanischen Tanzstil bei Anfängern, jedoch ohne den Tepp zu tanzen, zu schnelleren und freudigeren Tanzergebnissen kommt, als wenn man schon von der ersten Tanzstunde an mit gerichteten und mehr kontrollierteren Bewegungen anfängt.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Postet doch hier Eure Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema. In diesem Artikel ist sicher nicht alles abgedeckt worden&#8230;</span></strong></p>
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		<title>Aufwärmen und Dehnen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungs- und Trainingslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwärmen]]></category>
		<category><![CDATA[Dehnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle kennen das noch vom Sportunterricht &#8211; vor den eigentlichen Übungen wird aufgewärmt und gedehnt. Doch wie sieht das im Salsatanzunterricht aus? Jeder macht es anders, die einen nutzen mindestens 25% ihrer Stunde (bei 60 Minuten z.B. 15 Minuten für das Aufwärmen), andere machen gar nichts und es wird sofort mit Figuren und Elmenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen das noch vom Sportunterricht &#8211; vor den eigentlichen Übungen wird aufgewärmt und gedehnt.</p>
<p><strong>Doch wie sieht das im Salsatanzunterricht aus?</strong> Jeder macht es anders, die einen nutzen mindestens 25% ihrer Stunde (bei 60 Minuten z.B. 15 Minuten für das Aufwärmen), andere machen gar nichts und es wird sofort mit Figuren und Elmenten begonnen. Die einen lassen auf einem (manchmal nicht)Salsalied Grundschritte und Shines üben, andere bemühen Songs mit einschlägigem Rhythmus und es wird eine Art Aerobic betrieben. Und andere wiederum fangen mit Dehnübungen an. Ich lasse zu weilen auch mal meine Schüler einfach eintanzen und sage dann betont: &#8220;Bitte keine wilden Figuren! Lasst es langsam angehen.&#8221;<span id="more-19"></span></p>
<p><strong>Was spricht gegen Aufwärmen und Dehnen im Salsaunterricht?</strong> Die kostbare Zeit soll nicht mit solchem &#8220;Schnick-Schnack&#8221; verplämpert werden, so meinen einige. &#8220;Schließlich bezahlt man ja nicht für solche Sachen. Man will ja möglichst viel in kurzer Zeit lernen&#8230;&#8221;, &#8220;Es geht doch um Salsa und nicht um Sport.&#8221;, &#8220;Ich will doch kein Turniertänzer werden.&#8221;, &#8220;Wenn ich lostanze, dann werde ich schon warm.&#8221;</p>
<p>So lauten einige Aussagen von Schülern, oder zumindest denken sie es sich <img src='http://blog.christiandomingo.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zum Teil verständlich, denn Tanzunterricht wird bezahlt und was einem nicht zwingend notwendig erscheint - darauf kann verzichtet werden.</p>
<p><strong>Doch was spricht für das Aufwärmen und Dehnen?</strong> Im Ruhezustand sind Muskeln, Bindegewebe und Blutkapillaren schlecht durchblutet bzw. gar nicht (duch sog. Arterio-venöse Anastomosen kann Blut an bestimmten Kapillarabschnitten vorbeigeleitet werden, die gerade nicht allzuviel Blut benötigen, da in Ruhe). Muskeln sind wenig gedehnt und somit nicht zu größeren Bewegungen vorbereitet. Bänder und Sehnen sind nicht erwärmt und verursachen auch eine relativ schlechte Beweglichkeit.</p>
<p>Wenn nun plötzlich größere und schnellere Bewegungen ausgeführt werden sollen, dann kann es infolge mangelnder Erwärmung und Dehnung zu Muskelfaserrissen kommen, die sehr schmerzhaft sein können. Zudem werden bestimmte Bewegungen nicht ökonomisch getanzt und es wird zu viel Energie verschossen. Das Körpergewühl ist noch nicht völlig da und so mancher Misserfolg beim Ausführen einer Figur ist vorprogrammiert.</p>
<p>Sicher sind bei einem &#8220;Just for Fun&#8221; Tänzer andere Maßstäbe anzusetzen als bei einem Salsa-Nerd (Neudeutsch: Salsa-Verrückten).<strong> Und an dieser Stelle ist zu fragen, wie umfangreich so ein Aufwärmen und Dehnen sein sollte? </strong>Abhängig vom Wunsch der Schüler sollte dies meiner Meinung nach ermittelt werden. Wenn die Schüler gerne einen (nicht unerheblichen) Teil ihrer Stunde mit solchen Übungen verbringen möchte, dann sollte hier ein vernünftiges Programm durchgeführt werden &#8211; zuerst einfache Bewegungen (ggf. auf Musik), die sich in der Intensität steigern, dann Isolationsübungen und am Ende Dehnübungen. Innerhalb einer 1/4 Stunde sollte das zu bewerkstelligen sein. Hier kann man sicher auch Salsabewegungen (Grundschritte, Drehungen) mit einfließen lassen, die nicht zu schwer sind.</p>
<p>Möchte die Schüler eher weniger Aufwärmübungen machen, dann reicht ein leichtes Eintanzen mit Grundschritten und steigender Intensität und Komplexität der Bewegungen. Mit 5-6 Minuten sollte man da schon eine gute Erwärmung erreichen können.</p>
<p>Soll gänzlich auf Aufwärmen/Dehnen verzichtet werden, so ist das mit den Schülern zu klären und sie sind auf die Gefahren hinzuweisen, die auftreten können. Dann wird auf eigene Verantwortung getanzt.</p>
<p><strong>Aufwärmen und Dehnen nicht als &#8220;Fremdkörper&#8221; stehen lassen.</strong> Weiterhin ist es wohl wichtig, den Schülern klar zu machen, dass Tanzen nicht eine &#8220;energielose&#8221; Angelegenheit ist, wo keine körperlichen Vorbereitungen von Nöten sind, sondern man bereitet seinen Körper auf die zu erlernenden und zu übenden Folgen und Elemente vor.</p>
<p>Wie seht ihr das Thema &#8220;Aufwärmen und Dehnen&#8221; beim Salsatanzunterricht?<br />
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?</p>
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		<title>Tanztechnik versus Spass</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tanztechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Salsa Tanztechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[An anderer Stelle wird mal wieder das Thema diskutiert, ob es nicht gut wäre, wenn Salsa Tanzlehrer mehr Technik unterrichten würden. Mühe wird belohnt Als ehemaliger Lateinturniertänzer ist man gedrillt und gequält worden, da es um Leistung ging. Wie sagte schon mal ein mir bekannter Mann? “Nur die gequälte Natur ist zu Höchstleistungen fähig…” Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>An anderer Stelle wird mal wieder das Thema diskutiert, ob es nicht gut wäre, wenn Salsa Tanzlehrer mehr Technik unterrichten würden.</p>
<h3>Mühe wird belohnt</h3>
<p>Als ehemaliger Lateinturniertänzer ist man gedrillt und gequält worden, da es um Leistung ging. Wie sagte schon mal ein mir bekannter Mann? “Nur die gequälte Natur ist zu Höchstleistungen fähig…” Dieser Aussruch mag politisch sicher nicht ganz korrekt sein, aber trifft die Sache doch im Kern &#8211; nur wer sich abmüht (oft quält) wird Dinge erreichen, die andere mit Bewunderung bewerten…</p>
<p>Doch viele Salsatänzer möchten gar nicht gequält werden und alles locker und leicht erlernen und vorallem, sie möchten es nicht machen, um anderen zu gefallen. Aber geht das überhaupt, tänzerisches Können und Spass?</p>
<p>Wenn man talentiert ist &#8211; sicher! Was aber, wenn nicht? Dann hilft nur “sich quälen” oder sich mit dem abfinden, was man leisten kann oder eben mit dem Spass haben, was geht.<span id="more-7"></span></p>
<h3>Viele Ansprüche</h3>
<p>Die Warheit liegt sicher beim Betrachter. Jeder hat unterschiedliche Ansprüche &#8211; der/die eine mag saubere und präzise Schritte, der/die andere “sich keine Gedanken machen müssen beim tanzen”… Wenn man lange genug saubere und präzise Schritte übt, dann wird man irgendwann nicht mehr darüber nachdenken und der Spass kann maximal sein. Das ist also eine Folge harten und konsequentem Übens. Man hat quasi in die Zukunft investiert. Doch zu Anfang hat man vielleicht nicht viel Spass gehabt.</p>
<h3>Schnell Spass und schnell wieder weg vom Salsa</h3>
<p>Vielen geht es darum, möglichst schnell in die Salsa Szene aufgenommen zu werden. Es ist oft so in Gruppen, ob Tennis, Poker oder Hekelverein, wenn man von etwas begeistert ist, dann kann es nicht schnell genug gehen. Also hat man wenig Zeit und möchte möglichst viel in wenig Zeit erlernen. Das dies auf Kosten der Technik und vorallem der “Bewusstheit” geht, das ist vielen völlig egal. Erst spät kommt einigen die Erkenntnis, dass ein gewisses Maß an Technik von Vorteil ist. Unter Bewusstheit verstehe ich, dass man die Struktur von Salsa Liedern kennt, weiss wann sich Breaks oder Stopps ankündigen und diese auch vertanzt werden.</p>
<p>Doch diese “Schnelllerner” sind vielleicht 1-3 Jahre in der Szene und ….schwupp….wieder weg. Sie suchen sich etwas anderes, dass sie herausfordert &#8211; Paragliding, Karnevalstanz, Capoiera…</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Jeder muss für sich selber schauen, was er möchte, und was er dafür bereit ist zu investieren. Und jeder geht seinen individuellen Weg. Niemand kann den Weg eines anderen kopieren, denn oft wird dieser nicht mit Genugtuung erfüllt. Und so ist es schön, wenn ein Tanzlehrer verschiedene Ansprüche erfüllen kann. Das heisst ja nicht zwangsläufig, dass dies in EINEM Kurs realisiert werden muss, sondern es werden verschiedene Levels uns Ausrichtungen angeboten. So könnte man sich vorstellen einen Anfängerkurs für Langsamlernende anzubieten und im Gegenzug einen für solche, die schnell lernen. Es könnte ein Technikkurs angeboten werden, wo ausschließlich auf Basics eingegangen wird. Ebenso gibt es Kurse, wo nur Figuren vermittelt werden…</p>
</div>
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		<title>Hallo Salsa Welt!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zu meinem Blog &#8220;Rund um Salsa Tanzunterricht&#8221;. Als Salsa Tanzlehrer bin ich ja ganz nah am Geschehen und möchte mit diesem Blog versuchen, den Tanzunterricht den Lesern näher zu bringen. Hier soll über Didaktik, Methodik und Technik berichtet und diskutiert werden. Ein Blog ist eine hervorragene Informationsquelle, die im WWW dicht vernetzt werden kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zu meinem Blog &#8220;Rund um Salsa Tanzunterricht&#8221;. Als Salsa Tanzlehrer bin ich ja ganz nah am Geschehen und möchte mit diesem Blog versuchen, den Tanzunterricht den Lesern näher zu bringen.</p>
<p>Hier soll über Didaktik, Methodik und Technik berichtet und diskutiert werden. Ein Blog ist eine hervorragene Informationsquelle, die im WWW dicht vernetzt werden kann. Andere Blogs vernetzen sich, man setzt Trackbacks und Pings&#8230;und wie das alles heisst. Und das Beste: Einen RSS-Feed abbonieren. So bleibt ihr immer &#8220;up-todate&#8221;, wenn sich hier etwas ändert.</p>
<p>In diesem Sinne, wünsche ich euch hier viel Interessantes</p>
<p><span style="color: #ff6600;">Christian Domingo</span></p>
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